Vogel des Jahres

  • Die erfolgreichen Nachkommen der Dinosaurier

Die Feldlerche

Nach 1998 wurde die Feldlerche 2019 bereits zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres gewählt. Und das hat einen wichtigen Grund: Die Feldlerche gehört zwar noch nicht zu den gefährdeten Vogelarten in Deutschland, ihr Bestand ging allerdings in den letzten 30 Jahren erheblich zurück.

Feldlerchen – ein Bodenbrüter

Das kommt daher, weil die Feldlerchen oft am Boden brüten, zum Beispiel auf brachliegenden Äckern. Diese Flächen werden aber seltener, weil sie immer öfter für intensive Landwirtschaft genutzt werden. Weichen die Lerchen dann auf Feldwege aus, kann ihr Nest von Räubern heimgesucht oder von Maschinen überfahren werden.

Gut getarnt

Du weißt nicht, wie eine Feldlerche aussieht? Kein Wunder, denn sie ist ziemlich gut darin, sich auf sandigen Böden und Wiesen zu tarnen. Mit ihrem braun-beigen Federkleid fällt sie auf Feldern fast gar nicht auf. Erkennen kannst du sie aber an den schwarzbraunen Streifen im Gefieder, die sich ganz fein an Rücken und Oberkopf entlangschlängeln. Die Feldlerche hat außerdem eine kleine Federhaube auf dem Kopf, die die Männchen ab und zu aufstellen. Außerdem ist die Lerche ziemlich klein: Mit einer Körperlänge zwischen 16 und 18 Zentimetern ist sie kaum größer als ein Geodreieck.

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