Geschichte des Ministeriums

Svenja Schulze wird neue Bundesumweltministerin

Seit dem 14. März 2018 ist Svenja Schulze die neue Ministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ernannt wurde sie von Frank-Walter Steinmeier, dem Bundespräsidenten von Deutschland.

Gründung

Am 6. Juni 1986 wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. Schon Jahre zuvor war Umweltpolitik ein wichtiges Thema. Ein schrecklicher Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine zeigte jedoch, wie wichtig es ist, ein Ministerium zu haben, das sich um den Schutz der Umwelt kümmert. Mehr zum Thema Tschernobyl erfährst du hier.

Nur wenige Wochen nach der Katastrophe von Tschernobyl wurde das Ministerium gegründet. Alle Umweltthemen lagen von da an in einer Hand.

Seit 1986 setzt sich das Ministerium für viele wichtige Dinge ein, zum Beispiel: Schutz und Erhaltung von Naturgebieten, zum Beispiel am Grünen Band oder in den Alpen -> zum Alpen-Spezial

  • Verbot von Stoffen, die die Gesundheit der Menschen und die Natur gefährden, so zum Beispiel Blei oder Dioxine

  • Artenschutz. Das BMU ist weltweit mit dabei, wenn es um den Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten geht. -> mehr zum Thema Bedrohte Arten

  • Hochwasserschutz. Das BMU hat Maßnahmen wie Überflutungsflächen in die Wege geleitet, damit Fluß-Hochwasser weniger Schaden anrichten.

  • Schutz der Ozonschicht. Die Ozonschicht schützt uns vor den gefährlichen Strahlen der Sonne, dem sogenannten ultravioletten Licht. -> zum Thema Optische Strahlung

  • Von der Wegwerf- zur Kreislaufgesellschaft durch Regeln für weniger Müll. Ein Beispiel hierfür ist die Pfandpflicht für Einwegflaschen und Dosen. -> zum Thema Abfall

  • Energiewende: Weg von Kohle, Öl, Gas und Atomenergie hin zu Energie aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. -> zum Ausstieg aus der Atomenergie  

  • Schutz des Klimas. Der Ausstoß von Treibhausgasen muss gesenkt werden. Im Dezember 2015 gab es den entscheidenden Durchbruch mit dem neuen Weltklimaabkommen von Paris. -> Spezial zur Weltklimakonferenz in Paris

Wichtig ist nicht nur, dass entstandene Umweltschäden behoben werden. Besser wäre es, wenn diese gar nicht erst entstehen. Das Umweltministerium hilft weiterhin dabei, Umwelt und Natur zu schützen.

Aus BMU wurde BMUB

Eine Frau steht einem Mann gegenüber und erhebt ihren rechten Unterarm.

Im Dezember 2013 nach der Wahl, hat die Bundeskanzlerin entschieden, dass sich das Ministerium auch um die Bereiche Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, Bauwesen, sowie Bundesbauten kümmern sollte. Der neue Name lautete: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Barbara Hendricks war von 2013 bis 2018 die Bundesministerin.

Das BMU wurde 30!

Es gab Grund zum Feiern! Am 6. Juni 2016 wurde das Bundesumweltministerium 30 Jahre alt. Ein guter Zeitpunkt zum Feiern. Zum Beispiel auf dem großen "Festival der Umwelt" am 10. und 11. September 2016 in Berlin.

Möchtest Du noch mehr über die Geschichte der beiden Ministerien erfahren? Auf der Internetseite des BMU findest Du eine ausführliche Chronologie.

Zur Chronologie

Aufgaben des Umwelt-ministeriums

Dienstsitze und Behörden des Ministerium

Die Bundesministerien in Deutschland