Malvorlagen

Waldtiere zum Ausmalen

Auf dieser Seite findest du eine Auswahl an Malvorlagen zu bedrohten Tieren, die im Wald leben oder dort auf Beutezug gehen. Die Besonderheit der Malvorlagen ist der Mandala-Stil. Ursprünglich kommt das Mandala aus der fernöstlichen Kultur und zeichnet sich durch die kunstvollen und geometrischen Formen aus. Unser Tipp: Wenn du ein besonders farbenfrohes Tier-Mandala erstellen möchtest, male die verschiedenen Formen mit möglichst vielen Buntstiften aus.

Viel Spaß beim Ausmalen!

Auf leisen Pfoten

Der Luchs

Gestutzter Schwanz, Backenbart und scharfe Krallen – der Luchs war früher in vielen Ländern Europas weit verbreitet. Doch wegen seines kostbaren Fells und weil die Menschen ihn als Gefährdung ihrer Jagdausbeute angesehen haben, wurde die Raubkatze vor rund 200 Jahren in den meisten Gebieten ausgerottet. Doch seit einiger Zeit schleicht der Luchs auf leisen Pfoten wieder vermehrt durch die Wälder Deutschlands. Am wohlsten fühlt er sich hierzulande vor allem in größeren Waldgebieten, wie zum Beispiel im Harz, im Pfälzerwald, im Schwarzwald und im Bayerischen Wald. Bei der letzten Zählung wurden 77 ausgewachsene Luchse und 37 Jungtiere in Deutschland gesichtet. Das sind nicht viele, aber immerhin ist ein Anstieg zum Vorjahr sichtbar. Dass es mehr Luchse gibt, ist der gezielten Wiederansiedlung zu verdanken und stellt einen Erfolg für den Artenschutz dar. Dennoch ist der Luchs in Deutschland stark vom Aussterben bedroht und muss weiterhin aktiv von uns Menschen geschützt werden.

Wusstest du schon: Die langen Haare an den Ohren des Luchses erinnern an einen Pinsel, daher trägt er auch den Spitznamen "Pinselohr". Die charakteristischen Ohren sind auch in unserer Luchs-Malvorlage erkennbar. Viel Spaß beim Einfärben!

zum Luchs-Mandala (PDF, 1,8 MB)

Wildes Summen

Die Wildbiene

Derzeit sind mehr als die Hälfte aller Wildbienenarten vom Aussterben bedroht. Anders als die Honigbiene lebt die Wildbiene nicht im Volk, sondern als Einzelgängerin. Sie bestäubt sowohl Wild- als auch Kulturpflanzen und ist ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Systems. Wenn du Lust hast, ein Wildbienen-Mandala auszumalen, lade dir hier die Vorlage herunter.

zum Wildbienen-Mandala (PDF, 1,1 MB)

Gleiter der Nacht

Die Fledermaus

Sie sind äußerst anpassungsfähig, nachtaktiv und halten bis zu sechs Monate Winterschlaf: Wenn die meisten Menschen schlafen, gleiten die Fledermäuse durch die Lüfte. Von den mehr als 1200 Arten, die es auf der Welt gibt, fliegen in Deutschland 25 Arten durch die Nacht. Ob Graues Langohr, Kleine Hufeisennase oder Großer Abendsegler: Die heimischen Fledermausarten sind so vielfältig und interessant wie ihre Namen. Leider sind nicht wenige Arten dieser Säugetiere, die seit über 50 Millionen Jahren auf unserer Erde existieren, vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Der Mangel an Quartieren - auch durch die hermetische Isolierung von Häusern oder die fehlende Akzeptanz von Fledermäusen in Wohngebäuden - bedroht die Bestände. Ein aber wohl noch höheres Risiko sind Gifte in der Umwelt der Fledermäuse: Diese führen zu unmittelbaren Vergiftungen, aber auch zum Rückgang der Insekten als Hauptnahrung und die in den Beute-Insekten angereicherten Gifte schädigen ebenfalls die Fledermäuse.

zum Fledermaus-Mandala (PDF, 2,0 MB)

Meldung

Bedrohte Arten

Derzeit sterben Jahr für Jahr etwa 100 bis 1000 mal mehr Arten aus als früher - nach Schätzungen von Wissenschaftlern. Dass Tiere aussterben ist Teil der natürlichen Entwicklung. Der Mensch hat es aber zu verantworten, dass sie es mittlerweile in so gewaltigem Ausmaß tun.

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Wildbienen

Wildbienen sind eine Besonderheit. Im Gegensatz zu den Honigbienen sind sie mehrheitlich Einzelgänger. Zu ihnen gehören Hummeln, Pelzbienen oder auch die Mauerbiene. Mittlerweile gehören mehr als die Hälfte der Wildbienenarten zu den gefährdeten Arten.

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Baue ein Bienenhotel

Um Wildbienen und anderen Insekten zu helfen, könnt ihr selbst aktiv werden: Alles was ihr braucht sind ein paar Werkzeuge und Materialien aus dem Garten oder einer Landschaftsgärtnerei.

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