3,4 Millionen Wintervögel

Wissen in Zahlen
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Auch im kalten Winter bleibt uns die Vogellandschaft erhalten. 3,4 Millionen Vögel konnten Anfang dieses Jahres bei uns beobachtet werden.

Ein Star

In ganz Deutschland haben Hobby-Ornithologen in den Himmel geschaut. Um was zu tun? Vögel zählen! Denn Ornithologen beschäftigen sich mit Vogelkunde.

Insgesamt 3,4 Millionen Vögel wurden vom 10 bis 12. Januar in dieser großen Mitmach-Aktion gesichtet. Mehr als 134.000 freiwillige Personen haben bei der "Stunde der Wintervögel" des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) mitgewirkt. Gezählt wurde unter anderem im eigenen Garten, im Park oder einfach in der Natur.

Was sind Wintervögel?

Vögel zieht es oft gen Süden ins Warme, wo sie etwas zu essen finden. Doch manche bleiben in Deutschland, unter anderem Amsel, Rotkehlchen, Drossel, Finken, Kohlmeise, Blaumeise oder Star. Diese Vögel haben gute Strategien um gut durch den deutschen Winter zu kommen. In der kalten Jahreszeit suchen sie sich zum Beispiel andere Nahrung, durch ihre Feder können sie sich an die Kälte anpassen. Bei der Zählung wurden diese Vögel am häufigsten gesichtet: Hausperling, Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

Was ist der Grund für die Zählung?

Der NABU möchte sich so einen Überblick über die heimische und nicht-heimische Vogelwelt machen, um diese in Zukunft besser zu schützen. Welche Vogelart kommt in welchem Gebiet wie häufig vor? Wo haben Bestände zugenommen, wo abgenommen? Wo sieht man aber auch gar keine Vögel? So konnten die Experten herausfinden, dass je milder der Winter ist, desto weniger Vögel gibt es in Gärten zu sehen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen findest du auf der Website des Naturschutzbunds Deutschland e. V. (NABU).

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