150 Millionen Tonnen Plastik in Meeren

Wissen in Zahlen
150 Mio.

In den Meeren werden mindestens 150 Millionen Tonnen Plastikabfall vermutet, der in riesigen Müllstrudeln zirkuliert. Plastik verrottet nicht; es zerfällt nur in immer kleinere Teile.

So zersetzen sich beispielsweise Plastikflaschen erst nach Hunderten von Jahren.

Plastik befindet sich mittlerweile überall – sogar an Orten, an denen sich noch niemals Menschen aufgehalten haben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben tatsächlich am tiefsten Punkt der Erde – dem Marianengraben – in 11.000 Metern Tiefe eine Plastiktüte gefunden.

Und jedes Jahr kommen viele Millionen Tonnen Plastikmüll hinzu. Umgerechnet etwa so viel, als würde jede Minute eine komplette Lasterladung ins Meer gekippt.

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Schutz der Meeresumwelt

Meere sind vielen Gefährdungen ausgesetzt. Zu den größten gehört die Klimaerwärmung. Mit ihr erwärmt sich auch das Meerwasser. Heimische Fischarten wie der Kabeljau, die kühle Temperaturen benötigen, ziehen darum nach Norden. Und durch das Treibhausgas Kohlendioxid versauern die Meere, was vielen Meeresbewohnern Probleme bereitet, da sich zum Beispiel ihre Schalen und Kalkskelette auflösen.

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