25. April - Weltpinguintag

Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass eine Adeliepinguin-Kolonie jedes Jahr am selben Tag ans Land zurückkehrte, um ihren Nachwuchs auszubrüten. Dieser Tag fiel auf den 25. April, sodass seitdem der Weltpinguintag an diesem Tag stattfindet. Eine gute Gelegenheit, mehr über die Vögel im Anzug zu erfahren.

Artenvielfalt

Insgesamt gibt es 18 Pinguinarten auf der Welt, die alle auf der Südhalbkugel leben. Nur eine Art – der am Äquator vorkommende Galapagos-Pinguin – erreicht auch die Nordhalbkugel. Über ein Drittel der Arten kommen in der Antarktis und auf vorgelagerten Inseln des Südpolarmeeres vor. Der Adeliepinguin lebt zum Beispiel gemeinsam mit bis zu einer halben Million anderer Artgenossen in der Antarktis. Jedes Jahr kehrt die Kolonie ans Land zurück, baut sich Steinnester und brütet ihren Nachwuchs aus.

Nahrung

Während das Männchen überwiegend brütet, sucht das Weibchen nach Nahrung. Bei den Pinguinen sind besonders die Leuchtgarnelen namens Krill beliebt. Sie sind die Hauptnahrung von Pinguinen und anderen Antarktisbewohnern. Durch den Klimawandel schmilzt allerdings das Meereis, sodass die Krill-Bestände abnehmen. Pinguine und andere Lebewesen geraten dadurch in Gefahr, da sich langfristig nicht alle Arten ausreichend ernähren können.

Erfahrt mehr über die Antarktis und ihre Bewohner:

"An den Polen der Welt", ein Buch des Umweltbundesamtes