Tag des Artenschutzes

Bedrohte Arten brauchen unseren Schutz

Krokodile faszinieren mit ihrem Schuppenpanzer und Orchideen mit ihrer Blütenpracht. Viele Tier- und Pflanzenarten auf der Welt werden aufgrund ihrer Schönheit oder ihres seltenen Vorkommens gejagt, getötet und als Ware verkauft. So werden sie zum Beispiel zu Pelzen oder zu Urlaubsandenken für Touristen verarbeitet. Auch wenn die Jagd auf bestimmte Tiere verboten ist, halten sich nicht alle Menschen daran. Die verbotene Jagd auf Tiere wird als Wilderei bezeichnet.

Ein Abkommen schützt Tiere und Pflanzen

Durch Wilderei und Handel sind viele Arten vom Aussterben bedroht. Daher wurde 1973 in Washington ein weltweites Abkommen geschlossen. Darin wird geregelt, dass der Handel mit Exemplaren einer Art nur dann stattfinden darf, wenn dieser Handel sich als "unschädlich" für den Erhalt der Art erwiesen hat. Zu den Tierarten, die ohne dieses Abkommen vielleicht schon ausgestorben wären, zählt auch der afrikanische Elefant.

Der 3. März: Ein besonderer Tag

Weil das Washingtoner Artenschutzabkommen am 3. März 1973 geschlossen wurde, wird dieser Tag seitdem als Tag des Artenschutzes begangen. Jedes Jahr weisen an diesem Aktionstag verschiedenen Veranstaltungen auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin. Das Abkommen trägt durch Schutzmaßnahmen zum Fortbestand dieser Arten bei.

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Abkommen zum Artenschutz CITES

Angesichts des dramatischen Rückgangs vieler Arten durch Wilderei und Handel wurde bereits 1973 das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten frei lebenden Tieren und Pflanzen" CITES abgeschlossen. Laut des Übereinkommens darf der Handel mit Exemplaren einer Art nur dann stattfinden, wenn dieser sich als "unschädlich" für den Erhalt der Art erwiesen hat.

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Handel mit geschützten Arten

Ein Souvenir erinnert uns an schöne Ferien. Es gibt jedoch Gegenstände, Pflanzen und Tierprodukte, die du nicht aus dem Urlaub mitbringen solltest oder darfst.

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