23. Mai – Tag der Schildkröte

Gefährdung 

Am 23. Mai findet der Welt-Schildkröten-Tag statt. Unterstützer der Stiftung "zur Rettung der Schildkröten" ("American Tortoise Society") riefen diesen Tag ins Leben, um auf die Einzigartigkeit und bedrohte Situation der Schildkröte aufmerksam zu machen. Neben der ungerechten Tierhaltung sind vor allem freilebende Schildkröten vom Handel gefährdet. In vielen Ländern gilt ihr Fleisch nämlich als Delikatesse oder sie selbst oder ihr Panzer werden als Souvenir verkauft.

Viele Artgenossen

Es gibt sehr viele Arten von Schildkröten, die sich stark in ihrem Aussehen, ihrer Anatomie und ihrem Lebensraum unterscheiden. Oben auf dem ersten Bild seht ihr ein Foto von der Europäischen Sumpfschildkröte. Sie lebt unter anderem in Deutschland in flachen und langsam fließenden Gewässern und ihr Panzer wird bis zu 20 Zentimeter groß. Ganz anders lebte die Galapagos-Riesenschildkröte. Ihre Heimat waren die Galapagosinseln im östlichen Pazifischen Ozean. Im Jahr 2012 ist ihr letzter Vertreter "Lonesome George" leider verstorben. Die Landschildkröte wurde wegen ihres gigantischen Panzers weltbekannt. Dieser konnte beim Weibchen bis zu 80 Zentimeter und beim Männchen sogar bis zu 95 Zentimeter groß werden.