2. Advent: Weihnachten im Tierreich

Weihnachtsbaum für Tiere

Während du dich bei Minusgraden zuhause einkuscheln kannst, verbringen die Tiere den gesamten Winter draußen. Je kälter und verschneiter es ist, desto schwieriger wird es für die Tiere, in der Natur Futter zu finden. Denn Gräser verschwinden unter einer dicken Schneedecke, Insekten verkriechen sich in Holzspalten und Baumlöchern, und die Büsche und Sträucher tragen keine Beeren mehr.

Damit die Tiere bei ganz kalten Temperaturen trotzdem genug zu fressen haben, kannst du ihnen mit einem selbst geschmückten Weihnachtsbaum eine kleine Freude machen. Das kannst du zum Beispiel auf deinem Balkon, in deinem Garten oder einfach im Wald machen. Schmücke dazu einen kleinen Tannenbaum im Topf oder eine freistehende Tanne auf dem Rasen mit Meisenknödeln, an einer Schnur aufgefädelten Erdnüssen, Apfelringen, Nüssen oder anderen Dingen, die Vögeln oder Eichhörnchen gut schmecken.

Im Wald kannst du zusätzlich auch Heu unter den Baum legen, darüber freuen sich zum Beispiel Rehe und Hirsche ganz besonders. Wenn du selbst eine Futterstelle für Tiere bauen möchtest, unterstützt dich unsere Bastelanleitung dabei.

Wenn Tiere Weihnachten verschlafen

Hast du schon einmal Weihnachten verschlafen? Bestimmt nicht! Im Tierreich ist das aber ganz normal. Denn viele Tiere machen den sogenannten Winterschlaf – davon hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber wusstest du auch, dass es die Winterstarre und die Winterruhe gibt? Denn Tiere verhalten sich im Winter ganz unterschiedlich, um die kalte Zeit zu überstehen.

Winterschlaf halten beispielsweise Igel, Hamster und Murmeltiere. Dabei versetzen sie sich selbst in einen Ruhezustand, in dem ihre Körpertemperatur auf ein Minimum sinkt und sie nur noch ganz wenig atmen. Als Nahrung während der langen Zeit des Winterschlafs dienen ihre im Sommer angefressenen Fettreserven.

Braunbären, Dachse, Waschbären oder Eichhörnchen begeben sich in die sogenannte Winterruhe. Sie legen sich ein ganz dickes Fell zu, schlafen viel und kommen nur selten aus ihrer Höhle, um zu fressen. Schließlich gibt es noch die Winterstarre, in die zum Beispiel Insekten, Eidechsen und Frösche während des Winters verfallen. Um nicht zu erfrieren, suchen sie sich einen kältegeschützten Ort, passen sich der Temperatur ihrer Umgebung an und bewegen sich nicht mehr. In dieser Haltung bleiben sie, bis es Frühling wird.

Einige Tiere siehst du also in der kalten Jahreszeit nicht. Trotzdem musst du zum Beispiel auf den Bären nicht ganz verzichten: Mit unserer Vorlage kannst du dir ausmalen, wie er wohl beim Erwachen im Frühling aussehen wird. Viel Spaß!

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