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Zahl der Woche: März 2010



26.03.2010: 400 Euro pro Jahr

WortbildmarkeSchluss mit den Stromfressern: Mit energieeffizienten Geräten kann man nicht nur Strom, sondern auch jede Menge Geld sparen. Die Stiftung Warentest hat mit Unterstützung des Bundesumwelt-
ministeriums Geräte in über 20 Produktkategorien getestet, darunter Notebooks, Flachbildschirme und Sat-Empfänger. Ergebnis: Wer Stromfresser konsequent aus dem Haushalt verbannt, kann bis zu 400 Euro pro Jahr sparen.

Weitere Informationen:
www.bmu-klimaschutzinitiative.de



19.03.2010: 30 Millionen Euro

Die Wiedervernässung einer 30 km2 großen Fläche im Rahmen des Moorschutzprogramms Mecklenburg-Vorpommern hat aus Klimaschutzsicht einen Gegenwert von jährlich 30 Millionen Euro. Die Kosten von 0 bis 12 Euro pro Tonne CO2-Äquivalenten liegen dabei deutlich unter den sonst üblichen Kosten zur Minderung von Treibhausgasen. Dies ist das Ergebnis einer vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Studie. Eine weitere BfN-Studie zu den ökonomischen Wirkungen von Deich-Rückverlegungen bezifferte den Wert von 35.000 Hektar wieder gewonnener natürlicher Überflutungsfläche an der Elbe auf jährlich 37 Millionen Euro.
Die internationale Studie "The Economics of Ecosystems and Biodiversity" (TEEB) hatte vor knapp einem Jahr in einem ersten Zwischenbericht vorgerechnet, dass der Rückgang der sogenannten Ökosystemleistungen und der biologischen Vielfalt beim derzeitigen Trend bis 2050 zu einem Verlust von ca. 7% des weltweiten Volkseinkommens führt. Die Studie folgt der Einsicht, dass Natur, biologische Vielfalt und Ökosysteme ein natürliches Kapital darstellen, das die menschliche Gesellschaft mit einem steten Fluss an Leistungen wie Nahrung oder Wasser versorgt. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass Leistungen, die gemessen und bewertet werden, oft die besseren Aussichten haben erhalten zu werden.

Weitere Informationen:
Studie "Die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität"
www.bfn.de: Pressemitteilung vom 22. Februar 2010: Was sind die Dienste der Natur wert?



12.03.2010: 1.000 Euro pro Haushalt

Euro

Bis zu 1.000 Euro pro Jahr spart ein durchschnittlicher Haushalt in der Europäischen Union (EU), wenn effizienter mit Energie umgegangen wird. Das haben Studien im Auftrag der EU-Kommission ergeben. Mit jeder vermiedenen Kilowattstunde Strom - also etwa dem Strom für eine Trommel Wäsche oder sieben Stunden fernsehen - bleiben bei heutigen Strompreisen im Durchschnitt 18 Cent mehr für die Haushaltskasse übrig.
Allein die Leerlaufverluste verursachen in einem durchschnittlichen Haushalt Kosten von rund 85 Euro jährlich – mit steigender Tendenz bei weiter steigenden Energiepreisen. Leerlaufverluste treten auf, wenn ein Gerät Strom verbraucht, ohne seine eigentliche Funktion zu erfüllen. Das ist zum Beispiel im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by) der Fall oder wenn das Gerät nur vermeintlich ausgeschaltet ist - wie bei einigen Halogenleuchten, deren Netzteile weiterhin am Stromnetz hängen und Strom ziehen.
Manche Geräte können auch gar nicht ausgeschaltet, sondern nur heruntergeregelt werden: Sie verbrauchen unbemerkt und ungenutzt 24 Stunden täglich Strom. Die Leerlaufverluste kosten Privathaushalte und Büros jährlich insgesamt rund vier Milliarden Euro. Dies entspricht rund 22 Milliarden Kilowattstunden – mehr als die Städte Berlin und Hamburg zusammen verbrauchen oder zwei Großkraftwerke wie die Kernkraftwerke Brokdorf und Biblis-A pro Jahr produzieren.

Weitere Informationen: BMU-Broschüre: Energie effizient nutzen - Tipps zum Klimaschützen und Geldsparen



05.03.2010: 13,21 Euro pro Emissionsberechtigung

Im Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum 13. November 2009 wurden insgesamt 40 Mio. EU-Emissionsberechtigungen (EUA) im Gesamtwert von 528.487.784,40 EUR verkauft. Der Durchschnittspreis über die gesamte Verkaufsmenge betrug 13,21 EUR pro EUA.
Der Emissionshandel geht auf eine alte Idee im Umweltschutz zurück: Die Nutzung natürlicher Ressourcen - sowohl für die Versorgung mit Gütern als auch für die Aufnahme der nicht benötigten Abfallprodukte - soll auch in Geldwerten ausgedrückt werden. Der Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen, die für den globalen Temperaturanstieg ("Treibhauseffekt") verantwortlich sind, stellt aus der Sicht des Klimaschutzes einen solchen Verbrauch natürlicher Ressourcen dar. Wer klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ausstößt, muss im Emissionshandel über entsprechende Berechtigungen verfügen. Stehen dem Verursacher nicht genügend Berechtigungen zur Verfügung, kann er seinen Ausstoß durch den Einbau klimafreundlicher Technologien verringern oder zusätzliche Berechtigungen erwerben. Die Gesamtmenge an Berechtigungen ist hierbei begrenzt. Ein Zukauf an Berechtigungen bedeutet so, dass an anderer Stelle CO2 vermindert wurde.

Weitere Informationen: www.dehst.de



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