Zahl der Woche: Juni 2011
27.06.2011: 115,5 Meter - höchster Baum der Welt
Der Hyperion gilt zurzeit mit 115,5 Metern als der höchste Baum der Erde. Er ist ein Küstenmammutbaum und ist im Redwood-Nationalpark in Kalifornien zu Hause. Benannt wurde der Baum nach dem Titanen Hyperion in der griechischen Mythologie. Hyperion wurde 2006 entdeckt und die Baumhöhe wurde vom Baumforscher Steve Sillet bestätigt. Weil Küstenmammutbäume extreme Flachwurzler sind und eine Verdichtung des Bodens durch Besucher die Wurzeln des Baumes schädigen kann, wird sein exakter Standort nicht veröffentlicht. Es ist daher nur die Lage des Waldgebiets, nicht aber die des Baumes bekannt.
Weitere Informationen:
www.planet-wissen.de
20.06.2011: 250 Hörnchenarten
Es gibt etwa 250 verschiedene Arten von Hörnchen auf der Erde. Das Europäische Eichhörnchen wurde nach einer Umfrage der Heinz Sielmann Stiftung zum Gartentier des Jahres 2011 gewählt. Im Frühjahr kann man in vielen Gärten und Parks dieses putzige Tierchen beobachten. Eichhörnchen fressen zum Beispiel Nüsse, Samen und frische Pflanzentriebe, aber ab und zu haben sie es aber auch auf junge Vögel und Vogeleier abgesehen. Sie haben sich dem Leben auf Bäumen hervorragend angepasst. Mit den Mardern sind sie die besten Kletterer der Welt.
Weitere Informationen:
www.kindernetz.de
www.sielmann-stiftung.de
13.06.2011: 615 neue Arten auf Madagaskar entdeckt
Der World-Wildlife-Found (WWF) listet in einem Report, der von 1999 bis 2010 die Artenvielfalt Madagaskars erfasst hat, 615 neue Arten auf. 385 Pflanzen, 42 Wirbellose, 17 Fische, 69 Amphibien und 41 neue Säugetierarten sind darunter. Zu den neu entdeckten Arten gehört unter anderem der nur 30 Gramm wiegende Berthe-Mausmaki. Dieser Lemur ist der kleinste Primat der Welt. Auch eine riesige Fächerpalme, die nur einmal in ihrem Leben einen spektakulären Blütenstand entwickelt, zählt zu den neuen Arten. Madagaskar ist eine der außergewöhnlichsten Ökoregionen der Erde, ein sogenannter "Hotspot" der biologischen Vielfalt.
Weitere Informationen:
www.wwf.de
06.06.2011: Pro Minute verschwinden 625 Quadratmeter Landschaft
Alle zehn Minuten wird Landschaft in Größe eines Fußballfeldes durch den Bau von Wohnhäusern, Straßen und Gewerbegebieten verbraucht. Pro Minute verschwinden 625 Quadratmeter Landschaft. Die verloren gehenden Äcker, Wiesen und Wälder fehlen nicht nur den Bauern als Produktionsgrundlage, sondern sie werden zu großen Teilen versiegelt und können ihre Funktion im Umwelthaushalt nicht mehr erfüllen. Für den Menschen gehen wichtige Erholungsräume verloren. Die Bundesregierung hat sich bis zum Jahr 2020 das Ziel gesetzt, den täglichen Flächenverbrauch von 90 auf 30 Hektar zu reduzieren, das entspricht in etwa vierzig Fußballfeldern. Vielerorts wird der ungebremste Landschaftsverbrauch für Siedlungen und Infrastruktur als ein zentrales Nachhaltigkeitsproblem von den Entscheidungsträgern in den Kommunen bereits erkannt und man versucht mit konkreten Maßnahmen dem entgegenzusteuern.
Weitere Informationen:
www.nabu.de
