Zahl der Woche: Januar 2010
29.01.2010: 185.156.612 Hektar
Der "Internationale Tag der Feuchtgebiete" wird jährlich am 2. Februar gefeiert, da an diesem Tag im Jahr 1971 im iranischen Ramsar die so genannte "Ramsar-Konvention" beschlossen wurde.
Dieses Dokument ist ein "Übereinkommen über den Schutz von Feuchtgebieten, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung".
Die Bundesrepublik Deutschland ist der "Ramsar-Konvention" im Jahr 1976 beigetreten. Insgesamt sind heute weltweit 185.156.612 Hektar als Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung deklariert.
Weitere Informationen:
Ramsar–Konvention
www.ramsar.org
22.01.2010: 100 Jahre
Der Luchs wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Alpenraum ausgerottet. Grund dafür war insbesondere die Verfolgung des Tieres durch den Menschen, jedoch auch die Abnahme der zusammenhängenden Waldgebiete und der Rückgang der natürlichen Huftierbestände, die dem Luchs als Nahrung dienen. 100 Jahre später kehrte der Luchs in die Region zurück. Seit ca. 30 Jahren werden inzwischen Projekte durchgeführt, um den Luchs wieder im Alpenraum anzusiedeln. Der Luchs ist durch zahlreiche internationale Verträge sowie nationale Gesetze in den Alpenländern geschützt. Auch in anderen Regionen Europas wurde der Luchs wieder angesiedelt, beispielsweise im Harz.
Weitere Informationen:
www.wwf.de (PDF-Dokument, 3,0 MB)
www.luchsprojekt-harz.de
15.01.2010: 35 Amur-Leoparden
Der Amur-Leopard gilt mit 35 Exemplaren als die seltenste Großkatze der Welt. Die nördlichste aller Leopardenarten ist nach dem Amur-Fluss - einem über 2800 Kilometer langen Strom im Grenzgebiet zwischen China und Russland - benannt.
Im Rahmen eines Schutzplanes, den die Umweltstiftung WWF in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Organisationen erarbeitet hat, soll die Vergrößerung und Erhaltung des Bestandes mit mindestens 50 Tieren gesichert werden.
In einem vom WWF betreuten Schutzgebiet im russischen Fernen Osten wurde kürzlich erfreulicherweise ein Leoparden-Weibchen mit drei Jungen beim gemeinsamen Mahl gesichtet. Zu den Hauptbeutetieren dieser Leoparden zählen Rehwild, Sika-Hirsche, Hasen und Marderhunde.
Weitere Informationen:
www.wwf.de
08.01.2010: 19 km²
Ein "Berliner Solaratlas" wurde im Rahmen des Projektes "Berlin in der dritten Dimension" erstellt. Dieses 3D-Stadtmodell des Landes Berlin basiert auf dem amtlichen Kataster.
Der "Berliner Solaratlas" visualisiert das Solarpotenzial, die mögliche Stromerzeugung, CO2-Einsparung und Investitionskosten. In diese Berechnungen wurden auch die Dachneigung, die Himmelsrichtung und die Verschattung einbezogen.
Realisiert wurde die Darstellung zunächst in zwei Pilotgebieten. 14.300 Dächer wurden auf einer Fläche von 19 km² auf ihre Solartauglichkeit ausgewertet. Bis Frühjahr 2010 soll der Solaratlas auf ganz Berlin ausgedehnt werden.
Weitere Informationen:
www.virtual-berlin.de
01.01.2010: 95 % Steinsalz
Zum Streuen bei Glätte wird oftmals Streusalz verwendet, das zu ca. 95 % Steinsalz enthält. Dieses macht die Wege eisfrei, belastet jedoch den Boden und das Grundwasser. Alternativ können Sand oder Sägespäne zum Streuen verwendet werden, die den Boden nicht belasten und nach dem Gebrauch wieder aufgefegt werden können. Im Handel sind zudem auch salzfreie Streugut-Produkte erhältlich, die den Boden und das Grundwasser schonen. Sie wurden mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet.
Weitere Informationen:
www.energieportal24.de
www.blauer-engel.de
