Mädchen


Zahl der Woche: April 2011



26.04.2011: 1 Million Kilogramm CO2 einsparen -
Aktion "Klimawandel - Lebenswandel"

Rauchende SchornsteineDurch viele kleine Änderungen im Alltag wollen evangelische Kirchengemeinden, Einrichtungen und Mitglieder in Mitteldeutschland bis zum Herbst 2011 mindestens 1 Million Kilogramm Kohlendioxid einsparen. Die Kampagne "Klimawandel - Lebenswandel" soll Aufruf und Ermutigung sein, den eigenen Lebensstil zu ändern und in Einrichtungen ökologischer zu wirtschaften. So beteiiligt sich die Evangelische Grundschule Eisenach an der Kampagne. Ein wichtiger Beitrag ist die Aktion "Wasserwechsel", bei der die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte Leitungswasser statt Sprudelwasser aus Flaschen trinken, um Transporte zu vermeiden. Ein Liter in Flaschen abgefülltes Mineralwasser verursacht bis zu 70 Kilogramm Kohlendioxid im Jahr. Die 178 Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Eisenach haben errechnet, dass sie durch diese Aktion im Jahr 800 Kilogramm Kohlendioxid und 1.400 Euro einsparen können.

Weitere Informationen: www.klimawandel-lebenswandel.de



18.04.2011: Der Feldhase - Mit 80 Kilometer pro Stunde über das Feld

Feldhase mit Gras im MaulOstern steht vor der Tür und der Osterhase hat Hauptsaison. Auf dem Acker ist der Feldhase ein Spitzensportler. Er kann drei Meter weit und zwei Meter hoch springen. Berühmt sind seine abrupten Richtungswechsel: Durch plötzliches, rechtwinkliges Abbiegen - das Haken schlagen - verwirrt er seine Verfolger. Auf der Flucht flitzt der Hase mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Ausgewachsen wiegt der Feldhase vier bis sechs Kilogramm. Der Feldhase ist nicht akut in seinem Bestand bedroht, aber seine Zahl hat sich in den letzten Jahrzehnten stark reduziert. Hauptgrund sind die Folgen der intensiven Landwirtschaft. Es gibt nur noch wenige Hecken, Feldgehölze und Kräutersäume an den Ackergrenzen. Auch neue Gewerbe- und Siedlungsgebiete machen dem Hasen das Leben schwer, weil seine Lebensräume immer kleiner werden.

Weitere Informationen: www.deutschewildtierstiftung.de



11.04.2010: 30 Prozent der weltweiten Hai-Arten stark bedroht

Hafenanlage, Schiffe und blauer Himmel spiegeln sich im Wasser

Rund 30 Prozent der weltweiten Hai-Arten sind weiterhin stark bedroht und schätzungsweise 73 Millionen Haie landen jedes in den Fischernetzen und in den Suppenschüsseln - so bilanziert der World Wildlife Found (WWF). Gerade die steigende Nachfrage aus Südostasien heizt den Markt weiter an. Auch in Deutschland steht Haifisch auf dem Speiseplan. Der in der Nordsee heimische und laut Roter Liste gefährdete Dornhai wird hierzulande unter den Namen "Schillerlocke" oder "Seeaal" angeboten.

Das Bundesumweltministerium (BMU) informiert mit der Dokumentation "Hannes Jaenicke im Einsatz für Haie", welche Auswirkungen die Vernichtung der Haie für die Umwelt haben kann. Dieser Film wird für Schulen und Bildungseinrichtungen über die Medienzentren kostenlos zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: www.wwf.de: Vom Verschwinden der Haie



04.04.2010: 7 Milliarden Bäume in Deutschland

Grünende BirkenDer Wald in Deutschland besteht aus über 7 Milliarden Bäumen. Jeder einzelne davon ist ein einzigartiges Wunderwerk der Natur. Der Baum produziert seine Biomasse, wie alle grünen Pflanzen, aus Kohlendioxid (CO2), Wasser und Sonnenenergie. Ein 100-jähriger Eichenwald, bei dem ein Baum ca. 130.000 Blätter als biologische Solarzellen hat, bindet durch die Photosynthese jährlich ca. 11.000 Kilogramm Kohlendioxid pro Hektar in organischen Substanzen wie Holz, Blättern und Rinde. Gleichzeitig arbeitet der Baum wie eine Klimaanlage. Die Wurzeln der Eiche als ein Modul des Wasserkreislaufs im Wald saugen jährlich etwa 40.000 Liter Wasser aus dem Boden, welches die Blätter wieder verdunsten.



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