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Weißt Du, was mit Atomenergie geschieht?

IllustrationBeim Betrieb von Kernkraftwerken entstehen radioaktive Abfälle. Dabei ist zu unterscheiden: Es gibt schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die keine bedeutende Wärme entwickeln. Hiervon werden in Deutschland bis zum Jahr 2040 etwa 280.000 Kubikmeter entstehen. Hinzu kommen die noch gefährlicheren mittel- und hochradioaktiven Abfälle, die eine bedeutende Wärme entfalten. Davon werden bis 2040 rund 24.000 Kubikmeter anfallen. Das Problem: Radioaktive Abfälle können gefährlich strahlen. Und zwar viele Millionen Jahre lang. Daher ist es von zentraler Bedeutung, sie für immer sicher zu lagern. Ein Endlager für mittel- und hochradioaktive Abfälle, die eine bedeutende Wärme entfalten, besteht jedoch bislang nirgendwo. Weder in Deutschland noch sonst wo auf der Welt.

Was geschieht mit dem Atommüll?

AKW - Greifswald / Transport- und LAgerbehälter (Foto: BMU / Brigitte Hiss)Sehr tief im Boden (etwa 800 bis 1.000 Meter) sollen sogenannte Endlager entstehen. Zurzeit liegen bereits etwa 84.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle in oberirdischen Lagern. Im Mai 2007 begannen die Arbeiten, um in Niedersachsen bei der Stadt Salzgitter ein Endlager einzurichten. Es soll bis zum Jahr 2013 fertig werden. Danach sollen dort schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die keine bedeutende Wärme entwickeln, für immer einlagert werden.
Im Sommer 2008 veröffentlichte das Bundesumweltministerium den Entwurf für einen Sicherheitskatalog. Dieser beschreibt, welche Ansprüche ein Endlager erfüllen muss. Ein Endlager für mittel- und hochradioaktive Abfälle, die eine bedeutende Wärme entfalten, soll etwa im Jahre 2035 fertig sein. Es soll dann die radioaktiven Abfälle aufnehmen.

Was kannst Du tun?

IllustrationSpar Strom! So hilfst Du, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken. Schalte Lichter, Computer und Fernseher aus, wenn Du sie nicht brauchst. Verzichte auf Stand-by-Betrieb! Wie Du den erkennst? Am vermeintlich ausgeschalteten Gerät leuchtet noch ein Lämpchen. Nutze Energiesparlampen! Diese sparen bis zu 80 Prozent Strom. Weißt Du, wo der Strom herkommt, den Ihr zu Hause verwendet? Vielleicht können Deine Eltern zu einem Tarif oder Anbieter wechseln, der Strom aus erneuerbaren Energien anbietet. Könnt Ihr in der Schule Strom sparen? Vielleicht hast Du ja zusammen mit Klassenkameraden und Lehrern eine Idee.


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