Wie wird man Minister
Jeder kann Umweltminister werden. Auch Du! Egal, ob Du Mädchen oder Junge bist. Natürlich musst Du ein paar Voraussetzungen erfüllen. So musst Du erst einmal erwachsen werden. Mindestens 18 Jahre alt. Zudem solltest Du Dich für Umweltpolitik interessieren. Am Besten ist es, wenn Du schon heute damit beginnst. Überlege mit Klassenkameraden und Lehrern, wie Ihr Eure Schule nachhaltig gestalten könnt. Zum Beispiel: Wie Ihr Wasser und Energie sparen könnt. Und was Ihr für Tiere, Pflanzen, Klima und eine bessere Luft unternehmen könnt. Das gleiche kannst Du natürlich auch zu Hause mit Eltern und Geschwistern beraten.
Auf jeden Fall musst Du Dinge verbessern wollen, wenn Du Umweltminister werden willst. Zudem solltest Du Menschen und Umwelt helfen wollen. Dich für sie einsetzen wollen. Auch musst Du lernen, andere von Deinen Ideen zu überzeugen. Sie dafür zu begeistern. Verschiedene Meinungen zu einem gemeinsamen Ergebnis zu führen. Dafür musst Du anderen gut zuhören.
Damit Du verstehst, was sie wollen. Lass Dich nicht entmutigen, wenn Dir andere nicht gleich zustimmen. Finde bessere Argumente und suche nach einem besseren Moment, um sie vorzutragen. Ein Umweltminister muss lernen, Geduld zu haben und am Ball zu bleiben. All dies kannst Du prima in der Schule üben. Beispielsweise bei einem Klima- oder Artenschutzprojekt. Ebenso zu Hause, wenn Du mit Deinen Eltern beispielsweise über Energiesparen sprichst. Außerdem solltest Du Dir vorstellen können, viel zu arbeiten. Ein Umweltminister kommt nämlich oft erst spät abends nach Hause.
Schließlich musst Du noch dafür ausgewählt werden. Das wiederum läuft Folgendermaßen ab: Die Bundeskanzlerin oder der Bundeskanzler muss Dich als Umweltminister vorschlagen. Der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin ernennt Dich dann.
