Wie lockst du Hummeln in den Garten?
Du brauchst:
1 Tontopf (oben mindestens 20 cm Durchmesser, unten mit Loch von mind. 1,5 cm Durchmesser), trockenes Gras, Moos oder Holzspäne, 1 kleine Schaufel, 2 große Steine
Jahreszeit: März bis April
Das machst du:
1. Suche eine geschützte trockene Stelle im Garten, z.B. eine Böschung mit Hecke im Halbschatten.
2. Grabe mit der Schaufel ein Loch für den Topf und fülle es halb mit Heu und Moos. Stülpe den Tontopf umgekehrt über das Heu in das Loch hinein.
3. Lege zwei Steine über die Topföffnung, damit kein Regenwasser eindringt.
4. Schau in den nächsten Wochen ab und zu nach, ob das Nest von Hummeln beflogen wird.
Was für Beobachtungen hast du gemacht?
Ergebnis und Erklärung:
Du hast eine Nisthilfe für Hummeln gebaut, z.B. für Erdhummeln. Es ist der Nachbau eines Mäusenestes. Im Frühjahr suchen viele Hummel-Königinnen nach Erdlöchern, hinter denen sie eine Höhle vermuten. Denn sie bauen gerne in verlassenen Mäusegängen Ihr Nest. Es gibt etwa 30 Hummelarten in Deutschland. Viele Hummelarten sind gefährdet und selten geworden.
Tipp:
Du kannst Hummeln auch helfen, indem du im Garten Blumen säst oder pflanzt, an deren Blüten sie Nektar sammeln können.
Hummel-Blumen: Akelei, Borretsch, Disteln, Fetthennen, Goldlack, Königskerze, Küchenschelle, Lungenkraut, Lupine, Natterkopf, Rotklee, Schlüsselblumen, Schöllkraut, Schwertlilien, Steinklee, Taubnessel, Weißklee Wicken
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.umwelt.saarland.de
